SEMESTERPROGRAMM SOMMER 2017

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EXKURSION

Kunstwanderung im Stühlinger. Vormittagsexkursion

Samstag, 1. April 2017, 10– ca. 13 h

Für Franz Schneller war der Stühlinger sein „Bohème-Revier" und die Egonstraße der „Montmartre Freiburgs". Hier arbeiteten einst so bekannte Künstler wie der „Schneemoler" Hermann Dischler, die auch international angesehenen Maler Julius Bissier und Rudolf Dischinger. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Ateliers um den Stühlinger Kirchplatz hinzu, wo u. a. der Maler Hans-Günter van Look, der Schöpfer des Edith-Stein-Fensters im Freiburger Münster, und der Bildhauer Robert Schad heimisch wurden. Bei dem Rundgang ist sogar der Zutritt ins ehemalige Atelier von Julius Bissier möglich. Als Abschluss ist die Besichtigung einer Auswahl von Gemälden und Grafiken in der Hansjakob-Realschule vorgesehen, die 1980 von der Kunstkommission des Stadtrats aus Kunst-am-Bau-Mitteln erworben wurden.

Treffpunkt: 10 h Konzerthaus. Kostenlos und ohne Anmeldung.
In Kooperation mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.

Exkursionsleitung: Werner Klipfel und Renate Liessem-Breinlinger (Freiburg)

INSTITUTSGESPRÄCH

Das Beben und das Münster. Das große Erdbeben von 1356 und seine Spuren in Basel

Donnerstag, 27. April 2017, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts

Dr. Frank Löbbecke (Basel/Furtwangen)

EXKURSION

Hochwasser und andere Katastrophen: Neuenburgs wechselvolle Geschichte. Innenstadtexkursion in Neuenburg

Donnerstag, 4. Mai 2017, 17.30–19.15 h

Die Zähringerstadt Neuenburg am Rhein war seit dem 13. Jahrhundert von einer mächtigen Stadtmauer umschlossen und besaß ein beeindruckendes Münster. Die Stadt und ihre Wahrzeichen wurden aber sowohl durch Rheinhochwasser als auch durch Kriegseinwirkungen immer wieder zerstört. Obwohl heute obertägig nichts mehr sichtbar ist, haben sich im Boden noch viele Relikte erhalten. So lassen die Ergebnisse von Ausgrabungen, die zwischen 2013 und 2015 an der Schlüsselstraße durchgeführt wurden, einen Blick in die früheren Zeiten zu.

Anmeldung: Regio VHS UP, Geschäftsstelle Neuenburg 07631-7489-721. Kosten: 7 €. Treffpunkt: Eingang Rathaus Neuenburg am Rhein.
In Kooperation mit der REGIO Volkshochschule - Université Populaire Neuenburg.

Exkursionsleitung: Dr. Bertram Jenisch (Freiburg)

VORTRAGSREIHE
STADT - LAND - WASSER

Zur Bedeutung der Wasservorsorge und zur Kulturgeschichte der Wassernutzung in Stadt und Land

Universität Freiburg, KG II, Hörsaal 2121

Donnerstag, 11. Mai 2017, 17 h
Wasservorsorge im Wald
Dr. Heike Puhlmann (Freiburg)

Donnerstag, 18. Mai 2017, 17 h
Wasser in der Stadt
Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg)

Donnerstag, 1. Juni 2017, 17 h
Wiesenwässerung in der Elz-Dreisam-Niederung
Dr. Sabine Schellberg (Karlsruhe)

Kostenlos und ohne Anmeldung.
In Kooperation mit dem WaldHaus Freiburg, dem Studium generale, der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg i. Br. e. V. und der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg.

EXKURSION

Wassernutzung an der Brugga. Ein Wasserspaziergang von Oberried bis Kappel

Sonntag, 14. Mai 2017, 9.20– ca. 15 h

Als ganzjährig ausreichend wasserführender Bach hat die Brugga schon seit langer Zeit eine große Bedeutung für die Energieerzeugung und die Bewässerung der Wiesen. Zahlreiche Bauwerke wie Wasserverteiler und Wehre zeigen uns das heute noch sehr anschaulich. Auf dem etwa viereinhalbstündigen Wasserspaziergang werden wir einiges davon erkunden. Er führt über Dietenbach, Neuhäuser und Bruckmühle bis Freiburg-Littenweiler (Bhf. bzw. Straßenbahn-Endhaltestelle Laßbergstraße); bitte Verpflegung, geeignetes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitbringen.

Treffpunkt: 9.20 h am Bhf. Kirchzarten (RB um 9.10 h von Freiburg bis Kirchzarten). Von dort um 9.28 h mit Bus 7215 bis Oberried-Hintertal. Kosten: Erwachsene 5 € (ohne Fahrtkosten), Kinder ab 8 Jahren in Begleitung Erwachsener frei.

Anmeldung: bis 10. Mai 2017 im WaldHaus Freiburg Tel. 0761-896 477-10 (maximale Teilnehmerzahl: 25).
In Kooperation mit dem WaldHaus Freiburg, der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg i. Br. e. V. und dem Studium generale.

Exkursionsleitung: Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg)

EXKURSION

Der Hölderlebach - Entwässerung der Wiehre. Innenstadt-Exkursion

Dienstag, 20. Juni 2017, 17.30– ca. 19.30 h

Ein Spaziergang entlang des Hölderlebachs ist ein kleines kulturhistorisches Erlebnis. Von der Waldorfschule in der Schwimmbadstraße, an der es bei jedem kleineren Hochwasser Überschwemmungen gibt, laufen wir am Lorettobad (ehem. „Heim‘sches Privat-Bad") vorbei über die Matthias-Grünewald-Straße durch die Kleingärten an der Wonnhalde bis zum ehemaligen Sanatorium „Bad Rebhaus". Weiter entlang der Breitmatte erleben wir das Landschaftsbild der Wiesen vor Günterstal und machen uns einen Begriff von der Notwendigkeit weiterer Retentionsmaßnahmen zum Hochwasserschutz, aber auch von den Erfolgen bisheriger. Durch Günterstal führt unser Weg bis zum Forsthaus an der Valentinstraße, von wo aus wir einen Blick auf den Standort eines künftigen Hochwasserrückhaltebeckens auf Horbener Gemarkung werfen. Auf dem Rückweg können wir dann die Eindrücke Revue passieren lassen. Wer müde ist, fährt ab Günterstal mit der Straßenbahn wieder stadteinwärts.

Anmeldung im Alemannischen Institut, kostenfrei. Treffpunkt: wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Maximale Teilnehmerzahl: 30.
In Kooperation mit dem WaldHaus Freiburg, der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg i. Br. e. V. und dem Studium generale.

Exkursionsleitung: Dipl. Ing. Jürgen Bolder (Freiburg)

INSTITUTSGESPRÄCH

Das Dreisamtal auf handgezeichneten Karten der Frühen Neuzeit

Donnerstag, 22. Juni 2017, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts

Dr. Claudius Heitz (Kirchzarten)

EXKURSION

Wilde Ritter und fromme Mönche. Das reizvolle obere Donautal

Freitag–Samstag, 23.–24. Juni 2017

Die Reise führt auf den Campus Galli, eine Klosterbaustelle nach dem Sankt Gallener Klosterplan des 9. Jahrhunderts. Gebaut wird mit den damaligen Arbeitsmethoden! Weiter geht es zur Burg Wildenstein, die nicht grundlos als das Kleinod des Donautals bezeichnet wird. Sie liegt auf einem Felssporn hoch über der Donau. Ihr zu Füßen befindet sich die alte Benediktiner-Erzabtei St. Martin in Beuron. Das Kloster ist wegen seiner Barockarchitektur (außen) und seines berühmten „Beuroner Stils" (innen) weit über die Region bekannt.

Ort und Zeit: Freitag 18-20 h Einführungsvortrag im Alemannischen Institut, Abfahrt Samstag 9 h Konzerthaus bzw. 9.15 h Im Waldhof, Rückkehr ca. 19 h.
Kosten: 57 € (inkl. Fahrt, Eintritte, Führungen), Unterkunft
und Verpflegung (inkl. Lunchpaket): ab 46 €.
Anmeldung: Waldhof e. V., Tel. 0761-67134, Fax 66584
(kostenfreie Abmeldung bis 2. Juni 2017).
In Kooperation mit Waldhof e. V.

Exkursionsleitung: Matthias Hoffmann M.A. (Kirchentellinsfurt)

AUSSTELLUNGSFÜHRUNG

„Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst - virtuelles Wasser begreifen". Ausstellungsführung im Waldhaus mit Dr. Margret Hansen

Dienstag, 4. Juli 2017, 17.30–19 h, WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6, 79100 Freiburg.

Eine der wichtigsten Funktionen des Ökosystems Wald liegt in seiner Bedeutung für den Wasserhaushalt und das Klima. Daher zeigt das WaldHaus Freiburg im Sommer die Ausstellung „Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst - virtuelles Wasser begreifen" (5. Mai-22. Oktober). Die Kuratorin Margret Hansen, stellvertretende Leiterin des WaldHaus Freiburg, wird uns durch die Ausstellung führen.
Kostenlos und ohne Anmeldung.
In Kooperation mit dem WaldHaus Freiburg, der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg i. Br. e. V. und dem Studium Generale.

Dr. Margret Hansen (Freiburg)

EXKURSION

L'Alsace inconnue: Zwischen Reichstett und La Wantzenau. Zwei Forts und eine Mühle

Freitag–Samstag, 7.–8. Juli 2017

Das erste Ziel ist Fort Rapp-Moltke bei Straßburg. Ein Mitglied der Association Patrimoine et Histoire de Reichstett führt uns durch die gut erhaltene Anlage. Für die Mittagspause steht uns der Barbecue-Platz in der Festung zur Verfügung (Verpflegung mitbringen). Weiter geht es zum Hôtel Moulin de La Wantzenau. Die Mühle war 1940 in den ersten Tagen des Frankreichfeldzugs abgebrannt und wurde 1941 von der deutschen Bauverwaltung wieder aufgebaut. Die Pläne stammen von Horst Linde (*1912). Die Eigentümerin des Hotels, Madame Andrée Dametti-Clauss, spricht über die Geschichte des Hauses und sorgt für eine Tafel mit Getränken. Eine (fakultative) halbstündige Wanderung führt nach La Wantzenau zum Pont de l'Ill, wohin der Bus folgt und die Gruppe zu einem Waldparkplatz in der Nähe von Fort Ney bringt. Ob wir das Sperrgebiet betreten dürfen, ist noch unsicher. Auf der Rückfahrt besuchen wir in Straßburg auf der Place de la République das Kriegerdenkmal von Léon-Ernest Drivier.

Ort und Zeit: Freitag 18 h Abendessen, 19-21 h Vortrag im Waldhof, Abfahrt Samstag 9 h Im Waldhof bzw. 9.15 h Konzerthaus, Rückkehr ca. 18 h.
Teilnahme (inkl. Fahrt und Eintritten): 53 €, ggf. zzgl. Unterkunft und Verpflegung (inkl. Lunchpaket): ab 58 €. Anmeldung: Waldhof e. V., Tel. 0761-67134, Fax 66584 (kostenfreie Abmeldung bis 16. Juni 2017).
In Kooperation mit Waldhof e. V., dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V. und der REGIO Volkshochschule - Université Populaire Neuenburg.

Exkursionsleitung: Renate Liessem Breinlinger (Freiburg)

INSTITUTSGESPRÄCH

Zwischen „Heimatschutz" und „praktischer Volkstumsarbeit". Das Alemannische Institut und die Neuordnung der Landes- und Volksforschung in Freiburg

Donnerstag, 13. Juli 2017, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts

Dr. Mario Seiler (Bühl)

EXKURSION

Kantone der Schweiz: Thuner- und Brienzersee. Eine kräftige Prise Berner Oberland

Freitag–Samstag, 21.–22. Juli 2017

Der Bau von Eisenbahnen und die Errichtung von luxuriösen Hotels führten in der Belle Epoque zu einem ersten Fremdenverkehrsboom. Interlaken, die Stadt zwischen Thuner- und Brienzersee zu Füßen des imposanten Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau, war eines der mondänen Traumziele. Die Exkursion führt entlang der beiden Seen und enthält touristische wie historische Ziele: Schloss Spiez mit frühromanischer Kirche, ehemaliges Kloster Interlaken, romanischer Kirchturm in Goldswil und auf den Spuren von Sherlock Holmes schließlich Meiringen mit den berühmten Reichenbachfällen.

Zeit: Freitag 18 h Abendessen, 19-21 h Vortrag, Abfahrt Samstag 7.45 h Im Waldhof bzw. 8 h Konzerthaus, Rückkehr ca. 19 h. Kosten: 64 € (inkl. Fahrt, Führung, Eintritt), ggf. zzgl. Unterkunft und Verpflegung (inkl. Lunchpaket): ab 58 €.
Anmeldung: Waldhof e. V., Tel. 0761-67134, Fax 66584 (kostenfreie Abmeldung bis 30. Juni 2017).
In Kooperation mit Waldhof e. V.

Exkursionsleitung: Dr. Armand Baeriswil (CH-Bern)

EXKURSION

Flusslandschaft Donau zwischen Gestaltung und Renaturierung

Sonntag, 17. September 2017, 8.30–18.30 h

Die Donau in Baden-Württemberg hat einige Kostbarkeiten zu bieten. Ein Juwel der ganz besonderen Art ist der fürstlich-hohenzollerische Park von Inzigkofen, direkt am Fluss im Stil eines englischen Landschaftsparks in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach den Ideen der Fürstin Amalie-Zephyrine von Hohenzollern- Sigmaringen angelegt. 2016 wurden die Arbeiten zur Wiederherstellung des historischen Zustandes abgeschlossen. Ganz im Gegensatz zu diesem Park steht das bislang größte Renaturierungsprojekt an der Donau zwischen Hundersingen und Binzwangen unmittelbar unterhalb der Keltenstadt Heuneburg. Bitte denken Sie an gutes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und Rucksackverpflegung für den ganzen Tag!

Kosten: 33 € (inkl. Busfahrten und Führungen). Anmeldung: bis 11. August 2017 im WaldHaus Freiburg Tel. 0761-896 477-10 (maximale Teilnehmerzahl: 44).
In Kooperation mit dem WaldHaus Freiburg, der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg i. Br. e. V., der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und dem Studium generale.

Exkursionsleitung: Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg), Dipl. Ing. Patrick Pauli (Freiburg) und Dr. Edwin Ernst Weber (Sigmaringen)

VORSCHAU EXKURSION

Wie schützt der Wald das Wasser? Das Untersuchungsgebiet Conventwald bei Eschbach.

Sonntag, 15. Oktober 2017, 9.30– ca. 13.30 h

In Kooperation mit dem WaldHaus Freiburg, der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg i. Br. e. V., der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg und dem Studium generale.

Exkursionsleitung: Dr. Heike Puhlmann (Freiburg)

TAGUNG
Alte Heimat - Neue Heimat

Migrationen im Alemannischen Raum

Eine interdisziplinäre Tagung des Alemannischen Instituts Freiburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE) und der Stadt Lahr

15. – 17. März 2017, Tagungsort: Lahr, Haus zum Pflug, Pflugsaal

MITTWOCH, 15. März 2017
16.30 Uhr Stadtführung
18.00 Uhr Abendpause zur eigenen Verfügung
19.30 Uhr Die Stadt als Basar. Stadtökonomie und Migration in Lahr/Schwarzwald im 20. Jahrhundert. Öffentlicher Abendvortrag: Thorsten Mietzner, Stadthistoriker der Stadt Lahr

DONNERSTAG, 16. März 2017
9.00 Uhr Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Werner Konold, Alemannisches Institut Freiburg
9.20 Uhr Grußwort: Prof. Dr. Werner Mezger, IVDE Freiburg

I. Historische Migrationen - Ursachen und Motive

9.30 Uhr Die Zuwanderung der »Walser« nach Vorarlberg im 14. Jahrhundert - Mythos und Realität: Prof. Dr. Alois Niederstätter, Vorarlberger Landesarchiv Bregenz
10.00 Uhr Diskussion
10.15 Uhr Die jenische Minderheit in Deutschland und der Schweiz: Anja Joos M. A., Universität Freiburg
10.45 Uhr Diskussion
11.00 Uhr Kaffeepause
11.30 Uhr Einwanderung/Arbeitsmigration in die Schweiz ab Mitte des 19. Jahrhunderts: Dr. Hermann Wichers, Staatsarchiv Kanton Basel-Stadt
12.00 Uhr Diskussion
12.15 Uhr Schweizer am Schwarzen Meer - eine Geschichte ohne Happy End: Lic. phil. Dominik Wunderlin, Museum der Kulturen Basel
12.45 Uhr Diskussion
13.00 Uhr Mittagspause

II. Die Natur kommt mit

14.00 Uhr Einwanderung und Verbreitungsformen nicht-autochthoner Pflanzen im alemannischen Raum: Sibyl Rometsch, Info Flora Bern
14.30 Uhr Diskussion
14.45 Uhr »... und ist nun überall in Gärten und für die Fenster bey uns also gemein worden.« Außereuropäische Zier- und Nutzpflanzen im Südwesten des Alten Reichs (16.-18. Jahrhundert): PD Dr. Michaela Schmölz-Häberlein, Universität Bamberg
15.15 Uhr Diskussion
15.30 Uhr Kaffeepause

III. Migration und Sprachenwandel

16.00 Uhr Die mitgebrachte(n) Sprache(n). Zum Sprachgebrauch und dessen Wandel bei ungarndeutschen Heimatvertriebenen in ihren Privatkorrespondenzen: Csilla Schell M. A., IVDE Freiburg
16.30 Uhr Diskussion
16.45 Uhr Der Einfluss alemannischer Dialekte auf den Sprachgebrauch des Deutschen durch russische Muttersprachler in der Region Südbaden: Alexander Prediger M. A., Freiburg Advanced Center of Education (FACE) Freiburg
17.15 Uhr Diskussion

IV. Migrationsgeschichte(n)

17.30 Uhr Lahrer Werkstattgespräch über das neue Stadtmuseum und die Auswandererdatenbank: Gabriele Bohnert, Thorsten Mietzner und Ehrenamtliche, Stadtmuseum und Stadtarchiv Lahr
18.00 Uhr Diskussion
19.00 Uhr Empfang durch die Stadt Lahr in der Tonofenfabrik

FREITAG, 17. März 2017
9.00 Uhr Begrüßung

V. Alte Heimat - neue Heimat

9.15 Uhr Weggehen, Ankommen. Heimat - Fremde - Migration: Prof. Dr. Friedemann Schmoll, Universität Jena
9.45 Uhr Diskussion
10.00 Uhr Heimat im Museum? Museum als Heimat? Zugänge, Perspektiven und Grenzen der Ausstellungs- und Vermittlungspraxis im Donauschwäbischen Zentralmuseum: Leni Perencevic M.A., Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm
10.30 Uhr Diskussion
10.45 Uhr Kaffeepause
11.15 Uhr Aktuelle Integrationsthematik und Fußball als Wahrzeichen: Prof. Dr. Michael Prosser-Schell, IVDE Freiburg
11.45 Uhr Diskussion
12.00 Uhr Von »Lungenbraten«, »Schlesischem Himmelreich« und »Paprikasch«: Dr. Elisabeth Fendl, IVDE Freiburg
12.30 Uhr Schlussdiskussion

Migration ist kein neues Thema. Den Aufbruch in ein vermeintlich besseres Leben gab es in allen historischen Epochen. Migration ist auch ein regionales Thema. Deshalb wird in einem ersten Teil der Tagung im Mittelpunkt stehen, aus welchen Gründen und Motiven Menschen in der Frühen Neuzeit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts innerhalb des sprachlich recht vertrauten Raumes zwischen Vorarlberg und dem Elsass, zwischen der Schweiz und Schwaben den Lebensort wechselten oder sogar diesen Raum verließen. Ein Themenkomplex betrifft auch die Frage, wie sich durch Einwanderer vor allem die Sprache wandelt. Neu nachdenken müssen wir, gerade im klimatisch begünstigten und verkehrsreichen Oberrheingebiet, über das sehr virulent gewordene Phänomen des »Unterwegsseins « der Pflanzen. Es wandert keineswegs nur der Mensch, sondern auch die Vegetation, mit und ohne menschliche Einwirkung. Schließlich soll ein weiterer Diskussionspunkt nicht vernachlässigt werden: Was kann heute eigentlich Heimat sein bzw. werden?

TAGUNGSLEITUNG Prof. Dr. Werner Konold, Prof. Dr. Michael Prosser-Schell, Dr. R. Johanna Regnath, Prof. Dr. Dieter Speck, Gabriele Bohnert

RÜCKBLICK AUF DIE SEMESTERPROGRAMME
DER VERGANGENEN JAHRE

mehr zu den Programmen und Themen der vergangenen Jahre

TAGUNG
Die Zähringer

 Rang und Herrschaft um 1200

15.–17. September 2016, Geistliches Zentrum St. Peter im Schwarzwald

Donnerstag, 15. September 2016

10.00 Begrüßung Arno Zahlauer (Geistliches Zentrum St. Peter) Dorothea Störr-Ritter (Landrätin des Landkreises Breisgau- Hochschwarzwald) Sigrid Hirbodian (Alemannisches Institut Freiburg e. V.) Jürgen Dendorfer (Abteilung Landesgeschichte, Albert- Ludwigs-Universität Freiburg)

10.15 Wissenschaftliche Einführung Jürgen Dendorfer

I. Zähringer-Geschichten

Moderation: Jürgen Dendorfer

10.30 Die Zähringer in der Historiographie des 12./13. Jahrhunderts, Heinz Krieg

11.15 Chronistik des 15./16. Jahrhunderts. Die Sattler-Chronik, Clemens Joos

12.00 Mittagessen

Moderation: Dieter Geuenich

13.30 Von Badischer Hausgeschichte zur Neuen Deutschen Verfassungsgeschichte. Ansätze der Zähringerforschung im 19. und 20. Jahrhundert, Thomas Zotz

14.15 ,Gute‘ Zähringer – ,Böse‘ Habsburger. Zähringer im Schweizer Geschichtsbild, Claudius Sieber-Lehmann

15.00 Kaffeepause

15.30 Zähringer museumsreif? Von der Zähringerausstellung 1986 bis zum ‚Haus der Zähringer‘, Casimir Bumiller

II. ,Herrschaft‘ zwischen personalen Bindungen und Raum (um 1200)

Moderation: Heinz Krieg

16.15 Die Zähringer und die Anderen. Beziehungen zum Adel im Breisgau, Tobie Walther

17.00 Herrschaft und Gefolgschaft, Petra Skoda

17.45 Die Zähringer. Geschlecht, Familie und Verwandtschaft, Gerhard Lubich

18.30 Abendessen

19.15 Zähringertraditionen. Führung durch Kirche und Kloster Hans-Otto Mühleisen Ende gegen 20.45 h

 

Freitag, 16. September 2016

Moderation: Casimir Bumiller

9.00 Burgenbau und Herrschaft im Raum, Erik Beck

9.45 ‚Zähringerstädte‘. Ein städtebaulicher Mythos unter der Lupe der Archäologie, Armand Baeriswyl

10.30 Kaffeepause

11.00 ‚Städtegründer‘. Zähringer und Habsburger im Vergleich, Martina Stercken

11.45 Das burgundische Rektorat. Anspruch und Wirklichkeit, Clemens Regenbogen

12.30 Mittagessen

III. Der Rang der Zähringer um 1200 im reichsfürstlichen Kontext

Moderation: Mathias Kälble

14.00 Europäische Dimensionen. Der Rang Bertolds V. im Vergleich, Jörg Peltzer

14.45 Die Zähringer im Netzwerk der Reichsfürsten, Robert Gramsch

15.30 Kaffeepause

Moderation: R. Johanna Regnath

16.00 Die Frauen der Zähringer. Konnubium und Rang, Tobias Weller

16.45 Höfische Dichtung im Umkreis der Zähringer? Clementia von Zähringen als Mäzenatin, Rudolf Denk

17.30 Siegel und Münzen der Zähringer, Michael Matzke

18.15 Abendessen

Öffentlicher Abendvortrag 19.30 Grußwort Rudolf Denk (Zähringer Zentrum e. V.) Das Münster Bertolds V. im überregionalen Vergleich, Hans W. Hubert

Anschließend Empfang durch die Gemeinde St. Peter (Bürgermeister Rudolf Schuler)

 

Samstag, 17. September 2016

Moderation: Hans W. Hubert

8.30 Donjons. Repräsentationsarchitektur auf Burgen, Alfons Zettler

9.15 Göttlicher Glanz und heiliger Ort. Das Böcklinkreuz im Freiburger Münster als zähringische Erinnerungsstiftung, Katharina Christa Schüppel

9.45 Zum Freiburger Böcklinkreuz, Sebastian Bock

10.30 Kaffeepause

IV. Das Jahr 1218 – Aushandlungsprozesse und Akteure

Moderation: Kurt Andermann

11.00 Erbrecht, Lehnrecht, Konsens der Fürsten. Der zähringische Erbfall und die Etablierung neuer normativer Ordnungen um 1200, Jürgen Dendorfer

11.45 Die Freiburger Bürgerschaft und das Jahr 1218, Mathias Kälble

12.30 Mittagessen

Moderation: Sigrid Hirbodian

14.00 Die zähringische Ministerialität und der Umbruch von 1218, Michael Kolinski

14.45 Die Grafen von Urach, Eva-Maria Butz

15.30 Kaffeepause

15.45 Friedrich II. und das Reich im Jahr 1218. Königliches Handeln zwischen Planung, Erwartungen und Zufällen, Knut Görich

16.30 Zusammenfassung – Schluss gegen 17.00 h

Komplette Tagung: 100 Euro (inkl. 3 x Mittagessen, 2 x Abendessen und alle Kaffeepausen, bitte ggf. ‚vegetarisch‘ angeben); Tageskarten je 10 Euro (nur inkl. Kaffeepausen), für Schüler und Studierende pro Tag 5 Euro

Verbindliche Anmeldung bis 2. September 2016 bei der Geschäftsstelle des Alemannischen Instituts. Bitte überweisen Sie nach Erhalt der Anmeldebestätigung den Tagungsbeitrag mit dem Stichwort „Zähringer“ auf das Konto des Alemannischen Instituts.

Das Tagungshaus ist von Freiburg Hauptbahnhof über Kirchzarten und von Denzlingen aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Siehe unter: http:// www.geistliches-zentrum.org/html/anfahrt406.html 

Eine Tagung der Abteilung Landesgeschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Alemannischen Institut Freiburg e. V. und dem Zähringer Zentrum e. V.

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald und der Irene-Kyncl-Stiftung Freiburg 

TAGUNG
Gezähmte Natur

Gärten und Parkanlagen von der Antike bis zur Gegenwart

Freitag‒Samstag, 8.‒9. Mai 2015. Tagungsort: Festhalle Eichstetten, Schulstraße 7, 79356 Eichstetten am Kaiserstuhl

Beginn Freitag, 11 h, Tagungsende Samstag gegen 13 h,
anschließend Exkursion.

Die Tagung „Gezähmte Natur - Gärten und Parkanlagen von der Antike bis zur Gegenwart" beschäftigt sich mit der Geschichte des Gartens, mit einer regionalen Ausrichtung insbesondere auf Südwestdeutschland und die angrenzende Schweiz. Diese Region, die vom schwäbisch-alemannischen Dialekt geprägt ist, ist nicht nur in vielen Teilen für den Gartenbau hervorragend geeignet (Rhein- und Neckartal, Bodenseegebiet), sondern verfügt auch über außergewöhnliche archäologische Funde und Schriftquellen. Die regionale Ausrichtung ist genauso wie der epochenübergreifende und interdisziplinäre Ansatz ein Kennzeichen der Arbeit im Alemannischen Institut.
Aus der Analyse paläobotanischer Funde lässt sich mit Hilfe moderner Verfahren sehr viel über das Pflanzenspektrum vergangener Epochen sagen. Bei den Gebieten am Hoch- und Oberrhein, die in der Antike zum Imperium Romanum zählten, stellt sich die Frage nach Einflüssen aus dem Mittelmeerraum ganz besonders.
Auch für die Überlieferung zu den mittelalterlichen Klostergärten ist die Bodenseeregion von überragender Bedeutung: Der Liber de Cultura Hortorum des Reichenauer Mönchs Walahfrid Strabo und der St. Galler Klosterplan sind die zentralen mittelalterlichen Dokumente, die Auskunft über die Pflanzen in Klostergärten geben.
Seit dem 15. Jahrhundert spiegelt sich höfisches Repräsentationsbedürfnis auch in großzügigen Gartenanlagen wider, die nach italienischen, französischen und dann im 19. Jahrhundert nach englischen Vorbildern in unserem Raum gestaltet wurden. Verbindungswege lassen sich in fürstlichen Reisen und Auslandserfahrungen, nicht zuletzt der Gartenarchitekten nachzeichnen, aber sie lassen sich auch in adeligen Heiratsverbindungen aufspüren - man denke nur an Barbara Gonzaga von Mantua, die Gattin des württembergischen Grafen und Tübinger Universitätsgründers Eberhard im Bart, die im 15. Jahrhundert für ihren Garten in Bad Urach Basilikum, Nelken und Rosmarin aus Italien kommen ließ.
Eine ganze Reihe dieser Gärten aus historischen Epochen existieren heute noch. Gleichzeitig gibt es in der Gegenwart eine in allen Gesellschaftsschichten verbreitete Lust am Garten. Sie zeigt sich in riesigen Landes- und Bundesgartenschauen, im Run auf Parzellen in Kleingartenanlagen, die längst nicht mehr als spießig angesehen werden, im Urban Gardening und nicht zuletzt natürlich auch in den unzähligen Gartencentern, die mit dem Bedarf nach Pflanzen ihr Geld verdienen. Grund genug also, sich den regionalen Wurzeln des Gartenbaus in unserer Region zu widmen.

 

Freitag, 8. Mai 2015
11.00 Begrüßung Prof. Dr. Werner Konold und Grußwort von Bürgermeister Bruder
11.30 Einführung: Prof. Dr. Werner Konold

I. Gärten im Mittelalter und der Neuzeit
12.00 Impuls aus dem Archiv: Der Pflanzenkatalog im Capitulare de villis Karls des Großen:
            Dr. R. Johanna Regnath (Freiburg)
12.30 Mittagspause
14.00 Gartenpflanzen mediterraner Herkunft in Südwestdeutschland. Ein Überblick von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter:
            Prof. Dr. phil.-nat. Manfred Rösch (Gaienhofen-Hemmenhofen)
14.30 Diskussion
14.45 St. Galler Klosterplan und Hortulus - Karolingerzeitlicher Gartenbau im Bodenseeraum:
            Dr. Karl Schmuki (St. Gallen)
15.15 Diskussion
15.30 Impuls aus dem Garten: Der historische Garten aus der Sicht des Gärtners:
            James Foggin (Landhaus Ettenbühl - Bad Bellingen)

16.00 Kaffeepause
16.30 Historische Gärten und Parks im Südwesten:
            Prof. Dr. Hartmut Troll (Bruchsal)
17.00 Diskussion
17.15 Bauerngartenkultur im südlichen und mittleren Baden in der Gegenwart:
            Charlotte Störch (Freiburg)
17.45 Diskussion
18.00 Abendpause
19.30 Eine andere Welt ist pflanzbar. Urbane Gemeinschaftsgärten:
            Dipl. Ing. Ella von der Haide (München/Kassel)

Samstag, 9. Mai 2015
9.00 Begrüßung
II. Sorten und ihre Verbreitung
9.15 Die Blumen der Blumisten - Frühe Sortenvielfalt im europäischen Gartenbau:
            Dipl. Ing. Dr. habil. Clemens Wimmer (Potsdam)
9.45 Diskussion
10.00 Das Wissen vom Garten um 1800. Zur Nachhaltigkeitsdebatte bei der Baumzucht aus wissenssoziologischer Perspektive:
            Dr. Urte Stobbe (Vechta)
10.30 Diskussion
10.45 Kaffeepause mit Büchertisch des Alemannischen Instituts und Saatgut-Tisch der Stiftung Kaiserstühler Gärten
11.15 Traditionelle Obstsorten am Oberrhein:
            Hannah Sharaf M. sc. und Dipl. Forstwirt Manuel Oelke (Freiburg)
11.45 Diskussion

III. Aktuelle Entwicklungen
12.00 Südwestdeutsche öffentliche Freiräume und europäische Trends:
            Dr.-Ing. Marketa Haist (Karlsruhe)
12.30 Diskussion
13.00 Tagungsende

Anschließend Exkursion ins Obstmuseum und den Samengarten der Stiftung Kaiserstühler Garten

 

Eine interdisziplinäre Tagung in Eichstetten in Zusammenarbeit mit der Professur für Landespflege an der Universität Freiburg. Leitung: Prof. Dr. Werner Konold und Dr. R. Johanna Regnath.

Verbindliche Anmeldung bis 1. Mai 2015 bei der Geschäftsstelle des Alemannischen Instituts. Bitte überweisen Sie nach Erhalt der Anmeldebestätigung den Tagungsbeitrag unter dem Stichwort »Gärten« auf das Konto des Alemannischen Instituts. Tagungsbeitrag: 30 € inkl. Pausengetränke, Tageskarten je 18 €, Schüler und Studierende 10 € bzw. 5 €. Kosten für die Exkursion: 10 €

Das detaillierte Tagungsprogramm zum Download finden Sie hier.

TAGUNG
817 ‒ Die urkundliche Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen

Alemannien und das Reich in der Zeit Kaiser Ludwigs des Frommen

Donnerstag‒Samstag, 12.‒14. März 2015, Ort: Villingen-Schwenningen, Theater am Ring

Donnerstag, 12. März 2015

13.30-14.00 Uhr Begrüßungskaffee

14.00-14.30 Uhr Eröffnung der Tagung

14.30 -16.45 Uhr Moderation: R. Johanna Regnath, Freiburg i. Br./Tübingen

Dr. Heinrich Maulhardt: Die Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen von 817 in ihrer Wirkungsgeschichte
Prof. Dr. Theo Kölzer: Das Aachener Kaiserdiplom vom 4. Juni 817
Clemens Regenbogen M. A.: Der Raum um Villingen und Schwenningen in der Karolingerzeit nach der schriftlichen Überlieferung
Prof. Dr. Sebastian Brather: Die Struktur des Raumes aufgrund der archäologischen Befunde


Freitag, 13. März 2015

9.00 - 12.30 Uhr Moderation:

Dr. Peter Erhart: Verwaltung und Schicksal der St. Galler Besitzungen und Rechte auf der Baar
Prof. Dr. Ernst Tremp: St. Gallen, die Reichenau und Konstanz im 8. und frühen 9. Jahrhundert
Dr. Eva-Maria Butz: Die Memoria Ludwigs des Frommen in den Reichsabteien St. Gallen und Reichenau
Dr. Heinz Krieg: Die Baar in ottonischer Zeit

14.30 -17.15 Uhr Moderation:

Prof. Dr. Jürgen Dendorfer: König und Adel in Alemannien im 8./9. Jahrhundert
Prof. Dr. Thomas Zotz: Alemannien im Übergang von Karl dem Großen zu Ludwig dem Frommen
Prof. Dr. Rudolf Schieffer: Die Privilegierung St. Gallens im Rahmen von Ludwigs des Frommen Politik zu Beginn seiner Herrschaft

19.30 Uhr Öffentlicher Abendvortrag

Prof. Dr. Rudolf Schieffer: Kaiser Ludwig der Fromme und die Klöster


Samstag, 14. März 2015

9.00 -12.30 Uhr Moderation:

Prof. Dr. Karl Ubl: Kapitularien und Reformen Ludwigs des Frommen in Alemannien
Prof. Dr. Philippe Depreux: Kaiserliche Amtsträger und Entourage Ludwigs des Frommen in und aus Alemannien
Prof. Dr. Steffen Patzold: Das 829 für Karl den Kahlen gebildete Regnum Alemannien, Churrätien und das Elsass: ein Muster für künftige politische Raumordnung?
Prof. Dr. Dieter Geuenich: Zusammenfassung

In Kooperation mit dem Stadtarchiv Villingen-Schwenningen und dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte

TAGUNG
 Revolution des Fleißes, Revolution des Konsums?

Leben und Wirtschaften im ländlichen Württemberg von 1650 bis 1800

Donnerstag‒Samstag, 13.‒15. September 2012, Tagungsort: Stuttgart-Hohenheim

9.00-9.15 SHEILAGH OGILVIE / DIETER BAUER / SIGRID HIRBODIAN: Eröffnung und Einführung

Sektion A: Die Quellen ROLAND DEIGENDESCH: Sektionsplanung und -leitung

9:15-10.00 SABINE HOLTZ: Serielle Quellen zur Geschichte der frühen Neuzeit in staatlichen und kommunalen Archiven des deutschen Südwestens

10.00-10.45 HARALD MÜLLER-BAUR: Kirchenbücher: serielle Quellen und Ritualmedien

10.45-11:15 Pause

11.15-12.30 SHEILAGH OGILVIE / MARKUS KÜPKER / JANINE MAEGRAITH: Von „Beybringen“ zu „Verlassthum“, von „Ablasshaube“ bis „Zwehlenblatt“: Herausforderungen und Lösungen bei der Arbeit mit Inventaren.

12.30-13.00 WOLFGANG ZIMMERMANN: Abschlussstatement und Diskussion

13.00-14.30 Mittagspause

Sektion B: Der Staat im Dorf: Herrschaft, Beamte und Gemeinden SIGRID HIRBODIAN / GEORG WENDT: Sektionsplanung / WERNER TROßBACH: Sektionsleitung:

14.30-15.30 SHEILAGH OGILVIE / MARKUS KÜPKER / JANINE MAEGRAITH: Die lokale Regulierung des Konsums im frühmodernen Württemberg.

15.30-16.30 GEORG WENDT: Untertanenkonflikte und die Entwicklung „frühmoderner Staatlichkeit“ am Beispiel des württembergischen Amts Kirchheim/Teck im 16. Jahrhundert

16.30-17.00 Pause 17.00-18.00 ALBRECHT ERNST: Hof, Ämter und Gemeinden in Württemberg nach dem Dreißigjährigen Krieg

19.00 Abendessen mit Weinverkostung im Schlosskeller

Donnerstag, 13.09.201

9.00-10.00 STEFAN BRAKENSIEK: Fürstenstaat und Dorf: Chancen und Grenzen lokaler Partizipation, 1650-1800

10.00-10.30 ANDRÉ HOLENSTEIN: Abschlussstatement und Diskussion

10.30-11.00 Pause

Sektion C: Ländliches Wirtschaften und Materielle Kultur R. JOHANNA REGNATH: Sektionsleitung

11.00-12.00 GUNTER MAHLERWEIN: Landwirtschaft und Innovation im deutschen Südwesten

12.00-13.00 ANDREAS MAISCH: Oben im Dorf, unten im Dorf: Ökonomische Strategien von württembergischen Dorfbewohnern im 18. Jahrhundert

13.00-15.00 Mittagspause

15.00-16.00 SHEILAGH OGILVIE / MARKUS KÜPKER / JANINE MAEGRAITH: Private Haushaltsschulden im frühmodernen Württemberg: Belege aus den „Inventuren und Teilungen“

16:00-16:30 PAUSE

16.30-17.30 ANNE MAUCH: Praxis, Organisation und Funktion des ländlichen Kreditmarktes in Württemberg vom 17. bis zum 19. Jahrhundert

17.30-19.30 Abendessen

20.00 SHEILAGH OGILVIE: „Revolution des Fleißes“ - Leben und Wirtschaften im ländlichen Württemberg (1650-1800) (öffentlicher Abendvortrag)

Freitag, 14.09.2012 

9.00-10.00 CHRISTEL KÖHLE-HEZINGER: Ernährung, Kleidung und Sozialprestige

10.00-11.00 SHEILAGH OGILVIE / MARKUS KÜPKER / JANINE MAEGRAITH: Krämer und ihre Waren anhand der Inventuren und Teilungen

11.00-12.00 SABINE ULLMANN: Abschlussstatement und Diskussion

12.00-12.30 CLEMENS ZIMMERMANN: Abschlussdiskussion

In Kooperation mit dem Institut für geschichtliche Landeskunde und historische Hilfswissenschaften Tübingen, der Universität Cambridge und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Vorbereitung: Dr. h.c. Dieter Bauer, Dr. Roland Deigendesch, Prof. Dr. Sigrid Hirbodian, Prof. Dr. Sönke Lorenz, Dr. R. Johanna Regnath.

Das Tagungsprogramm als PDF zum Herunterladen

TAGUNG
Landesschätze unserer Zukunft

Rohstoffsicherung auf der Basis historischer Forschungen. Tagung im Rahmen des Landesjubiläums "60 Jahre Baden-Württemberg" in Freiburg i. Br.

Termin: 10.-11. Mai 2012

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TAGUNG
Militärische Schichten der Kulturlandschaft

Eine Tagung in Kooperation mit dem Institut für Landespflege der Universität Freiburg und der Stadt Endingen

Termin: Freitag-Samstag 25.-26. März 2011 in Endingen am Kaiserstuhl

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TAGUNG
Grenzüberschreitungen. Der alemannische Raum - Einheit trotz der Grenzen? 

Symposion des Alemannischen Instituts Freiburg und der AG Kultur der Randenkommission in Kooperation mit dem Hegau-Geschichtsverein, dem Historischen Verein Schaffhausen, der VHS Konstanz-Singen und der Stadt Singen

Termin: 12.-13. März 2010 im Bürgersaal des Rathauses Singen/Htwl.

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TAGUNG
Kulturelle Vielfalt zwischen Schwarzwald und Rhein. Eine interdisziplinäre Tagung zur Ortenau und zum Renchtal

Veranstaltet vom Alemannischen Institut Freiburg e. V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Oberkirch und dem Historischen Verein für Mittelbaden e. V.

Termin: 23.-24.10.2009, Ort: Rathaus Oberkirch, Sitzungssaal

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Semesterprogramm