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SEMESTERPROGRAMM SOMMER 2026
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INSTITUTSGESPRÄCH
Das Elsass unter dem Hakenkreuz. Mikrogeschichtliche Einblicke in
Politik und Alltag in der annektierten
Grenzregion
Donnerstag, 7. Mai 2026, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts und Zoom
Institutsgespräch mit Dr. Theresa Ehret (Kempfenhausen)
In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.
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VORTRAGSREIHE
Orte und Architektur der
Universität Tübingen
22. April – 15. Juli 2026, immer mittwochs, 18.15 h (hybrid/Zoom)
Vortragsreihe des Instituts für Geschichtliche Landeskunde
und historische Hilfswissenschaften der Universität
Tübingen im Rahmen des Studium generale.
Bitte melden Sie sich unter anmeldung@alemannisches-institut.de an, um den Link zu erhalten.
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VORTRAG
Die Zähringer -
Ein neues Herzogtum im hohen
Mittelalter
Freitag, 15. Mai 2026, 19.30 h, Bildungshaus Bonifacius Amerbach, Dachgeschoss, Am Stadtgraben 1, 79395 Neuenburg am Rhein
Vortrag mit Dr. Heinz Krieg (Freiburg)
In Zusammenarbeit mit dem Museum für Stadtgeschichte Neuenburg und dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.
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VORTRAG
Klimadämmerung Breisgau – die Regio
als Modellregion von Klimawandel
und Energiewenden
Donnerstag, 21. Mai 2026, 18.15 h, Universität Freiburg, Kollegiengebäude I, HS 1009, Platz der Universität 3, 79098 Freiburg und Zoom
Vortrag mit Prof. Dr. Rüdiger Glaser (Freiburg)
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VORTRAG
Burgen im Elsass:
Rosheim und Guirbaden/Girbaden
Donnerstag, 11. Juni 2026, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts und Zoom
Einführungsvortrag mit Dr. Dr.-Ing. Thomas
Biller (Freiburg) zur Exkursion am 12.Juni (siehe unter
Exkursionen)
Die Zugangsdaten für die Zoom-Teilnahme erhalten Sie
nach Anmeldung unter anmeldung@alemannisches-institut.de.
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EXKURSION
Burgen im Elsass: Rosheim und Guirbaden/Girbaden
Freitag, 12. Juni 2026, 10.15–ca. 17.00 h
Der kleine Weinort Rosheim, erwähnt seit dem 8. Jahrhundert
und später „Freie Reichsstadt“, gehört zu den
besonders sehenswerten Städtchen des Elsass. Neben
der Kirche St. Peter und Paul, einer der wichtigsten romanischen Kirchen der Region, ist vor allem ein restauriertes
Wohnhaus, ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert,
besuchenswert. Die Ruine Guirbaden/Girbaden, eine
der größten Burgen des Elsass, geht mindestens in die
erste Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück, wurde aber
unter Kaiser Friedrich II. und seinem Sohn Heinrich (VII.)
1219–1226 in pfalzartigen Formen ausgebaut, um vor
allem dem Machtanspruch des Bischofs von Straßburg
etwas entgegenzusetzen; nach dem Niedergang der
Staufer geriet sie aber in dessen Besitz und blieb es bis
zu ihrer Aufgabe im Dreißigjährigen Krieg.
Treffpunkt und Ablauf: 10.15 h vor der Kirche St. Peter
und Paul (Église Saints-Pierre-et-Paul) in Rosheim,
107 rue du Général de Gaulle (Anfahrt mit Privatautos).
Vormittags Besichtigung der Kirche St. Peter und Paul
und des „Romanischen Hauses“ (Maison romane),
500 m Fußweg. Mittagessen in Rosheim. Anschließend
Fahrt über die D 604 und D 204 nach Grendelbruch,
zum Parkplatz „Parking pour le château de Guirbaden“
im „Quartier Guirbaden“, zu Fuß über einen Waldweg
zur Ruine Guirbaden/Girbaden (2,8 km).
Wanderschuhe mit guter Knöchelunterstützung und
griffiger Sohle erforderlich!
Anmeldung: Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung
unter anmeldung@alemannisches-institut.de bis zum
5. Juni 2026.
Kosten: 10 € (ohne Mittagessen), ggf. Fahrtkostenbeteiligung
bei Bildung von Fahrgemeinschaften.
Leitung: Dr. Dr.-Ing. Thomas Biller (Freiburg)
Der Einführungsvortrag findet am 11. Juni um 18.15 h statt (siehe unter Vorträge).
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EXKURSION
Der Markenhof
Samstag, 27. Juni 2026, 10.00 h
Der Markenhof am Wagensteigbach war in den 1920er
Jahren ein jüdisches landwirtschaftliches Lehrgut, wo
junge Zionisten auf die Auswanderung nach Palästina
vorbereitet wurden. Mit seiner Geschichts-AG im Kolleg
Stegen hat Claudius Heitz diese von Konrad Goldmann
gegründete Einrichtung erforscht und ihre Spur verfolgt
bis in die Gegenwart in Israel. Er bezieht aber auch die
Zeit davor ein, als der in St. Petersburg geborene Max
von Wogau Eigentümer war, das Wohngebäude renovierte
und einen Park anlegte. Er wird uns diese spannende
Geschichte vermitteln und auch Zutritt zu Innenräumen
verschaffen, z. B. zur kleinen Synagoge. Von
dem Archäologen und Burgenforscher Heiko Wagner
erfahren wir dann, dass beim Markenhof der Nordrand
der spätkeltischen Befestigung Tarodunum verlief und
was die Lage des Hofgeländes an der Wagensteigstraße
und unterhalb von zwei Burgen bedeuten kann. Er wird
uns die Reste der unteren Burg zeigen, die sich in etwa
10 Minuten zu Fuß erreichen lässt. Volker Mietke, der
Hausherr des Markenhofs, zeigt uns noch das eine oder
andere Gemälde seines Vaters.
Treffpunkt: Markenhof, Markenhofstraße 9, 79199
Kirchzarten.
Anreise individuell, hier jedoch keine Parkmöglichkeit!
Teilnahme frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Leitung: Renate Liessem-Breinlinger (Freiburg), Dr. Claudius Heitz (Stegen) und Dr. Heiko Wagner (Kenzingen)
In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.
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EXKURSION
Zentren habsburgischer Macht im Aargau
Samstag, 4. Juli 2026, 8.00–19.00 h
Die Exkursion führt in den schweizerischen Aargau, der
neben dem oberen Elsass eines der Stammlande der
Habsburger war. Diese und eine weitere Exkursion im
Herbst ins Elsass fl ankieren die Tagung „Habsburg vor
Arl und Fern“ in Bad Waldsee vom 23. bis 25. September
2026. Vom Oberrhein aus erwarben die Habsburger
nach und nach die österreichischen Herzogtümer, Tirol
und weitere Länder.
Im ehemals habsburgischen Aargau führt die Exkursion
zu einigen Zentren habsburgischer Macht und Pracht
im Mittelalter: Habsburg, Lenzburg und Königsfelden.
Wir beginnen mit dem Memorialort Königsfelden mit
seinen kunsthistorisch bedeutsamen Glasfenstern, Kloster
und Gedenkort für einen ermordeten König und die
Toten der Schlacht bei Sempach. Danach besichtigen wir
die vermeintlich unscheinbare Burg Habsburg und die
prächtige Burg und Residenz Lenzburg.
Ablauf: Fahrt nach Königsfelden, anschließend Besichtigung. Fahrt zur Habsburg, dort Pause mit eigenem Lunchpaket oder im Restaurant Habsburg. Besichtigung der Habsburg, Fahrt zur Lenzburg mit Besichtigung, anschließend Rückfahrt nach Freiburg.
Abfahrt: 8.00 h ab Konzerthaus Freiburg, Rückkehr gegen 19.00 h.
Anmeldung: Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung
unter anmeldung@alemannisches-institut.de bis zum
19. Juni 2026.
Kosten: 90 € (Busfahrt, alle Eintritte, alle Führungen,
ohne Mittagessen).
Leitung: Prof. Dr. Dieter Speck und Dr. Valerie Möhle (beide Freiburg)
In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.
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KOLLOQUIUM
Joseph Schlippe und das Freiburger Stadtbild im 20. Jahrhundert
Freitag, 10. Juli 2026, 14.00–18.00 h, Stadtarchiv Freiburg, Veranstaltungssaal, Neuer Messplatz 5A, 79108 Freiburg
Joseph Schlippe hat das Freiburger Stadtbild im
20.Jahrhundert geprägt wie kein anderer. 25 Jahre
war er für das Bauwesen in der Stadt verantwortlich,
die auch die entscheidenden Jahre des Wiederaufbaus
umfassten: zuerst ab 1925 als Leiter des städtischen
Hochbauamtes, dann als städtischer Oberbaudirektor,
der bereitwillig die städtebaulichen Vorstellungen des
NS-Regimes plante. Während des Zweiten Weltkriegs
oblag ihm darüber hinaus die Zuständigkeit für die
Denkmäler und Kunst im Elsass. Nach dem Krieg arbeitete
Schlippe direkt ab 1945 im Auftrag der französischen
Besatzungsmacht als Leiter des Freiburger
Wiederaufbaubüros. Sein Konzept war geprägt von der
sogenannten Heimatschutzarchitektur und der Gegnerschaft
gegen den Historismus und den Jugendstil wie
der strikten Ablehnung einer neuen Sachlichkeit und
der Architektur des Bauhauses.
Die beiden Referenten, der Historiker Ralf Müller und
der ehemalige Redakteur der Badischen Zeitung Wulf
Rüskamp, sind zwei ausgewiesene Kenner der Materie,
die in den vergangenen Jahren unter unterschiedlichen
Gesichtspunkten über Joseph Schlippe geforscht und
publiziert haben. In einen breiteren Zusammenhang
werden ihre Beiträge durch einen Vortrag des Geografen
Jörg Stadelbauer gestellt, der über die Entwicklung
des Freiburger Stadtbilds im 19. und 20. Jahrhundert
sprechen wird. Nach einer Kaffeepause wird sich ein
Podiumsgespräch anschließen, das in eine öffentliche
Diskussion mit Einbeziehung der Teilnehmerinnen und
Teilnehmer münden wird.
Es erscheint noch ein separates Programm.
Teilnahme: 10 €.
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 8. Juli 2026 unter:
https://eveeno.com/schlippe-kolloquium
Eine Veranstaltung des Alemannischen Instituts e. V.,
des Breisgau-Geschichtsvereins Schau-ins-Land e. V.,
des Landesvereins Badische Heimat e. V. und des
Stadtarchivs Freiburg.
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EXKURSION
Riede – Keller – Glasmacher.
Natur und Kultur im Oberland
Samstag–Sonntag, 19.–20. September 2026
Die Busexkursion startet am Samstag in Mengen. Dort
treffen sich die Teilnehmer*innen vom Alemannischen
Institut (Anfahrt mit dem Zug aus Freiburg) mit den Teilnehmer*
innen der Gesellschaft Oberschwaben (Anreise
per Bahn oder Pkw bzw. durch Zustieg in den Reisebus
in Bad Waldsee oder am Bahnhof Aulendorf). Die
Stationen am 19. September sind: Pfrunger-Burgweiler
Ried (Führung durch Margit Ackermann), Rotach-Kanal,
Mittagessen in Wilhelmsdorf, Weiterfahrt über den
Höchsten zur Blitzenreuter Seenplatte, Molassekeller bei
Weiler, Bad Waldsee (Stadtführung), dort Übernachtung.
Am Sonntag geht es über Haidgau nach Bad Wurzach
und ins Wurzacher Ried, Gang durchs Torfmuseum,
Fahrt mit dem Torfbähnle zum Haidgauer Torfwerk
(dort Führung durch Horst Weisser), Weiterfahrt nach
Urlau (Mittagessen), Blick auf die Dämme der Eschach,
Fahrt ins Glasmacherdorf Schmidsfelden (Führung durch
Georg Zimmer).
Es erscheint noch ein separates Programm mit den genauen
Konditionen.
Leitung: Prof. Dr. Werner Konold (Freiburg) und Prof. Dr. Andreas Schwab (Weingarten)
In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Oberschwaben.
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TAGUNG
Habsburg vor Arl und Fern.
Was eine offene politische Landschaft im
Innersten zusammenhielt
Mittwoch–Freitag, 23.–25. September 2026, Bauernschule Bad Waldsee
Vom späten Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches:
Was verband die habsburgischen Vorlande – und
was trennte sie? Diese internationale Tagung in Bad
Waldsee beschäftigt sich mit der territorialen Integration
der habsburgischen Vorlande (Vorderösterreich).
Zeitlich und regional differenziert werden Strukturen
und Prozesse auf ihre einigende Wirkung hin untersucht:
von der dynastisch-personalen Verklammerung
über Verwaltungs- und Wirtschaftsstrukturen bis hin zu
kirchlich-kulturellen Verfl echtungen.
Ein ergänzender Blick auf Kriege und Krisen zeigt die
Vorlande im „Stresstest“. So werden anhand eines zeitlichen
Längsschnittes vom späten Mittelalter bis zum
Ende des Alten Reiches Phasen des Zusammenwachsens,
des stabilen Zusammenhalts und auch der Desintegration
in diesem ausgedehnten, komplexen Herrschaftsraum
zwischen Alpen und Neckar, zwischen Vogesen
und Lech sichtbar.
Programm mit den genauen
Konditionen und Preisen zum Download.
In Zusammenarbeit mit der Kommission für geschichtliche
Landeskunde Baden-Württemberg, der Gesellschaft
Oberschwaben und der Bauernschule Bad Waldsee.
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INSTITUTSGESPRÄCH
Vegetationsgeschichte anhand von
Pollen und Jahrringdaten in der
Schwarzwaldregion
Donnerstag, 23. April 2026, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts und Zoom
Institutsgespräch mit Dr. Andrea Seim und Ole Rottmann
(beide Freiburg)
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AUSSTELLUNG
Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit
Freitag, 13. März 2026, 19.30 h, Museum für Stadtgeschichte, Am Franziskanerplatz 4, 79395 Neuenburg am Rhein
Vernissage mit Jens Fondy-Langela (Neuenburg),
Dr. R. Johanna Regnath (Freiburg) und Simone
Kern (Neuenburg)
Öffnungszeiten der Ausstellung: 13. März – 11. Oktober
2026, Sonntag und Mittwoch 14.00–17.00 h.
Eintritt: Erwachsene 2 €, Kinder und Jugendliche frei.
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VORTRAGSREIHE
Auf Jahr und Tag.
Orte im neuzeitlichen Freiburg
ab 3. November 2025, jeweils 19.00 Uhr, Universität Freiburg, HS 1098, Kollegiengebäude I, Platz der Universität 3, Freiburg und über ZOOM
Montag, 3. November 2025, 19.00 h
Der Freiburger Hauptbahnhof - Eisenbahnen in Freiburg
lic. phil. Dominik Wunderlin (Basel)
Montag, 17. November 2025, 19.00 h
Vom Welt-Kinematographen zum Friedrichsbau - Freiburger Film- & Kinogeschichte
Prof. Dr. Franz Leithold (Freiburg)
Montag, 1. Dezember 2025, 19.00 h
Das Liefmannhaus - Beschlagnahmte und zweckentfremdete Gebäude in der NS-Zeit
Dr. Heinrich Schwendemann (Steinach)
Montag, 15. Dezember 2025, 19.00 h
Vom Wasserschlössle ins Rieselfeld - Wasserver- und -entsorgung
Dr. Joachim Faller (Freiburg)
Montag, 12. Januar 2026, 19.00 h
Der Hildaturm - Aussichtstürme in der Stadt
Dr. Mona Djabbarpour (Freiburg)
Montag, 26. Januar 2026, 19.00 h
Das Lorettobad - Badekultur einst und jetzt
Dr. Florian Hoffmann (Freiburg)
Montag, 9. Februar 2026, 19.00 h
Der Stadtgarten - Gärten und Parks
Dr. R. Johanna Regnath (Freiburg)
Montag, 23. Februar 2026, 19.00 h
Schwarzer Diamant oder Todesstern - Die Universitätsbibliothek und ihre
Vorgängereinrichtungen
Dr. Marcus Schröter (Freiburg)
Montag, 9. März 2026, 19.00 h
Das Dreisameck - Der Kampf um die Häuser
Michael Koltan M. A. (Freiburg)
Für die Zoom-Teilnahme ist eine Anmeldung unter anmeldung@alemannisches-institut.de erforderlich
In Zusammenarbeit mit dem Historischen Seminar der
Universität Freiburg, Abteilung Landesgeschichte,
dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.,
dem Landesverein Badische Heimat e. V., dem Münsterbauverein
Freiburg e. V. und dem Stadtarchiv Freiburg
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EXKURSION
Ganztagsexkursion nach Kenzingen, Muckental und Kirnhalden
Samstag, 7. März 2026, 9.30 h
Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft für Geschichte
und Landeskunde in Kenzingen e. V. (AgGL) führt uns
der Vorsitzende Klaus Weber durch die denkmalgeschützte
Altstadt. Anschließend gibt es Zeit zur freien
Verfügung und zur Absprache von Fahrgemeinschaften.
13.15 h Abfahrt der Pkws zur Hammerschmiede im
Muckental, einem technischen Kulturdenkmal mit drei
Wasserrädern und drei Hämmern. Uwe Feißt, Vorstandsmitglied
in der AgGL, wird uns die funktionsfähige
Schmiede zeigen und erklären.
Um 15.00 h Weiterfahrt
nach Kirnhalden, dessen Geschichte mit dem 1360
erwähnten Paulinerkloster beginnt. Aus dem 19. Jahrhundert
sind Gebäude eines Badhotels erhalten, die in
jüngerer Zeit unter der Überschrift „Wohn- und Kulturprojekt“
einer nachhaltigen Nutzung zugeführt werden.
Hier wird gegen einen Unkostenbeitrag „Kaffee
und Kuchen“ angeboten.
Treffpunkt: 9.30 h, Haupteingang der Kirche St. Laurentius in Kenzingen. Anreise individuell, Parkmöglichkeit: Kirchplatz / Hintere Kirchgasse, Weiterfahrt durch Fahrgemeinschaften. Teilnahme an den Führungen kostenfrei, aber Anmeldung erforderlich unter info@breisgau-geschichtsverein.de.
Leitung: Renate Liessem-Breinlinger (Freiburg), Klaus Weber, Uwe Feißt, Gwendolin Weisser und Robert Simmler (alle Kenzingen)
In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.
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INSTITUTSGESPRÄCH
Bäuerliche Denker? Die Uhrmacher in Schwarzwald und Schweizer Jura als Wegbereiter des industriellen Kapitalismus
Donnerstag, 5. Februar 2026, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts und Zoom.
Institutsgespräch mit Johannes K. Staudt M. A. (Freiburg)
Anmeldung für die Zoomteilnahme über anmeldung@alemannisches-institut.de
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VORTRAG IN KOOPERATION
Urkundenfälschungen im Mittelalter –
unter besonderer Berücksichtigung
der Urkunden des Klosters St. Trudpert Dieser Vortrag muss leider aus Krankheitsgründen verschoben werden. Der Termin wird noch bekanntgegeben.
Montag, 2. Februar 2026, 18.00 h, Stube des Breisgau-Geschichtsvereins im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz (keine Zoomteilnahme möglich)
Vortrag mit Dr. Andre Gutmann (Freiburg)
In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V.
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VORTRAGSREIHE
Ebringen 1825 – Beginn
der archäologischen
Forschung in Südbaden. Vortragsreihe zur gleichnamigen Ausstellung in Freiburg (Basler Hof) und Ebringen (Rathaus)
Konrad-Stürtzel-Saal, Basler Hof, Kaiser-Joseph- Straße 167, Freiburg, und Übertragung über Zoom.
Donnerstag, 20. November 2025, 18.15 h
Heinrich Schreiber - ein Freiburger Universalgelehrter im 19. Jahrhundert
Dr. Mona Djabbarpour (Freiburg)
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 18.15 h
Vaterländische Altertumskunde in Südwestdeutschland und der Nordschweiz 1800-1850
Prof. Dr. Sebastian Brather (Freiburg)
Donnerstag, 8. Januar 2026, 18.15 h
Das alamannische Gräberfeld von Ebringen
Dr. Christel Bücker / Dr. Michael Hoeper (Bad Krozingen)
Donnerstag, 22. Januar 2026, 18.15 h Vortrag fällt leider aus und wird auf den 11.2.2026 verschoben
Die anthropologische Auswertung der merowingerzeitlichen Gräber von Ebringen
Simone Ortolf M. A. (Freiburg)
November 2025 bis Januar 2026
Jeweils vor den Vorträgen gibt es die Möglichkeit an Führungen in der Ausstellung "Ebringen 1825 - Beginn der archäologischen Forschung in Südbaden" im Basler Hof teilzunehmen. Begrenzte Teilnehmerzahl, keine Anmeldemöglichkeit - kommen Sie bitte rechtzeitig.
Donnerstag, 20. November 2025, 17.00 h mit Dr. Andreas Haasis-Berner (Freiburg)
Donnerstag, 4. Dezember 2025, 17.00 h mit Dr. Mona Djabbarpour (Freiburg)
Donnerstag, 8. Januar 2026, 17.00 h mit Dr. Bertram Jenisch (Freiburg)
Donnerstag, 22. Januar 2026, 17.00 h mit Dr. Mona Djabbarpour (Freiburg) fällt leider aus
20. März 2026 Ausstellungseröffnung
Das alamannische Gräberfeld von Ebringen.
Ausstellung zum 200-jährigen Jubiläum der Ausgrabungen
Ort: Rathaus/Schloss Ebringen.
Vor 200 Jahren – Ende 1825 und Anfang 1826 – hat der
Freiburger Theologe und Historiker Heinrich Schreiber
in Ebringen im Gewann „Scharretenacker“ systematisch
nach Gräbern suchen lassen und diese dokumentiert.
Schreibers Ausgrabungen wie auch die zugehörige
Publikation sind Meilensteine der archäologischen Forschung,
die nicht nur in Südbaden in vielfacher Hinsicht
Maßstäbe gesetzt haben. Mit seinem Vorgehen wurde
ein Weg vorgezeichnet, der im Grunde bis heute in der
archäologischen Forschung begangen wird.
Für die Zoom-Teilnahme an den Vorträgen ist eine Anmeldung unter
anmeldung@alemannisches-institut.de erforderlich.
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ebringen, dem Landesamt für Denkmalpflege, dem Stadtarchiv Freiburg, dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V. und der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e. V.
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AUSSTELLUNG
Ebringen 1825 - Beginn der archäologischen Forschung in Südbaden
30.10.2025 - 23.1.2026, Basler Hof, Foyer, Kaiser-Joseph-Straße 167, 79098 Freiburg
Vor 200 Jahren – Ende 1825 und Anfang 1826 – hat der
Freiburger Theologe und Historiker Heinrich Schreiber
in Ebringen im Gewann „Scharretenacker“ systematisch
nach Gräbern suchen lassen und diese dokumentiert.
Schreibers Ausgrabungen wie auch die zugehörige
Publikation sind Meilensteine der archäologischen Forschung,
die nicht nur in Südbaden in vielfacher Hinsicht
Maßstäbe gesetzt haben. Mit seinem Vorgehen wurde
ein Weg vorgezeichnet, der im Grunde bis heute in der
archäologischen Forschung begangen wird.
Eine Ausstellung des Landesamts für Denkmalpflege und der Gemeinde Ebringen in Zusammenarbeit
mit dem Alemannischen Institut, dem Stadtarchiv
Freiburg, dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V. und der
Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e. V.
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WORKSHOP
Altwegeforschung zwischen Archäologie und Geschichtswissenschaften. Workshop der Sektion Tübingen des Alemannischen
Instituts
Donnerstag, 11. Dezember 2025, 11.00–18.00 h, Universität Tübingen Hegelbau
mit Jonas Abele, PD Dr. Alexander Denzler, Monja Dotzauer,
Dr. Christoph Morrissey, Dr. Jonas Osnabrügge,
Dr. Jonathan Scheschkewitz u. a.
Leitung: Dr. Dorothee Ade und Prof. Dr. Sigrid Hirbodian
Für die Zoomteilnahme bitte anmelden unter anmeldung@alemannisches-institut.de (Präsenzteilnahme nur auf Anfrage möglich).
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INSTITUTSGESPRÄCH
Umwelt-Kultur-Kontakt. Literarische Kulturtopographie am Bodensee im späteren Mittelalter
Donnerstag, 13. November 2025, 18.15 h, Bibliothek des Alemannischen Instituts und Zoom.
Institutsgespräch mit Prof. Dr. Racha Kirakosian
(Freiburg).
Anmeldung für die Zoomteilnahme über anmeldung@alemannisches-institut.de
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EXKURSION
Neuenburg am Rhein - archäologisch-historischer Stadtrundgang und Ausstellungsbesuch
Die Exkursion ist ausgebucht, es gibt eine Warteliste
Mittwoch, 22. Oktober 2025, 16.00–ca. 18.00 h
Neuenburg ist seit Jahren ein Schwerpunkt der Mittelalterarchäologie.
Obwohl aufgrund nachhaltiger Zerstörungen
obertägig nichts mehr sichtbar ist, haben
sich zwei Meter unter dem Pflaster zahlreiche Reste der
einstigen Zähringerstadt erhalten. Dr. Bertram Jenisch,
der die Untersuchungen der letzten Jahre durchgeführt
hat, erläutert die Ausgrabungsergebnisse anhand
der Rekonstruktionen in den sechs Archäoscopen im
Altstadtgebiet. Abschließend besuchen wir die Sonderausstellung
„Ausgegraben! Archiv unter der Erde“, die
an diesem Tag eigens für uns geöffnet wird. Ausgestellt
sind herausragende Erzeugnisse der Kunsthafner Neuenburgs,
die zwischen 2013 und 2015 an der Schlüsselstraße
ausgegraben worden sind.
Treffpunkt: Vor dem Museum für Stadtgeschichte, Franziskanerplatz
4, 79395 Neuenburg am Rhein.
Anreise erfolgt individuell per Pkw (Ausfahrt A5/Neuenburg
– bitte geben Sie an, ob Sie eine Fahrgemeinschaft
bilden wollen) oder DB (Bhf. 10 Fußminuten entfernt).
Anmeldung: bis zum 15. Oktober 2025 unter
anmeldung@alemannisches-institut.de.
Begrenzte Teilnehmerzahl.
Kosten: Kostenfrei, um Spenden wird gebeten.
Leitung: Dr. Bertram Jenisch
In Zusammenarbeit mit dem Breisgau-Geschichtsverein
Schau-ins-Land e. V. und der Gesellschaft für Archäologie
in Baden-Württemberg e. V.
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AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Ebringen 1825 - Beginn der archäologischen Forschung in Südbaden
Montag, 10. November 2025, 16 Uhr, Basler Hof, Kaiser-Joseph-Straße 167, 79098 Freiburg
am 10. November 2025, findet die Eröffnung der Ausstellung „Ebringen 1825" im Regierungspräsidium Freiburg statt. Anlass der Ausstellung ist das 200-jährige Jubiläum der ersten wissenschaftlichen Ausgrabung eines frühmittelalterlichen Gräberfeldes in Südbaden. Heinrich Schreiber hat bei Ebringen ein Gräberfeld mit etwa 100 Bestattungen ausgegraben und im Jahr 1826 wissenschaftlich publiziert. Das stellt eine der Geburtsstunden der archäologischen Denkmalpflege in Baden-Württemberg dar. Schreibers Ausgrabungen und die zugehörige Publikation sind Meilensteine der archäologischen Forschung.
In der Ausstellung sind Teile der Grabbeigaben aus dieser Grabung und einer Nachgrabung im Jahr 1991 zu sehen: Waffen, Gürtelbestandteile, Schmuck, eine sehr seltene Haarnadel aus Knochen sowie Halsketten aus Glas und Bernstein.
16:00 Uhr: Begrüßung durch Regierungspräsident Carsten Gabbert
16:05 Uhr: Grußwort Abteilungspräsident Prof. Dr. Claus Wolf
16:10 Uhr: Einführung in die Ausstellung durch Dr. Bertram Jenisch und Dr. Andreas Haasis-Berner, Landesamt für Denkmalpflege
16:30 Uhr: Umtrunk und Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellung
Eine Veranstaltung des Landesamts für Denkmalpflege in Zusammenarbeit mit dem Alemannischen Institut, der Gemeinde Ebringen, dem Stadtarchiv Freiburg, dem Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land e. V. und der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e. V.
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AUSSTELLUNGSFÜHRUNG
Führung durch das neue Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Mittwoch, 29. Oktober 2025, 15-17 Uhr (dieser Termin ist ausgebucht)
Im ehemaligen Verkehrsamt öffnete im März 2025 das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus seine Pforten. Die Dauerausstellung widmet sich auf drei Stockwerken Ereignissen und Personen aus Freiburg und der Region zwischen 1918 und heute. Im Fokus steht die Geschichte der Stadt während des Nationalsozialismus. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, das neue Museum kennenzulernen und mit der Museumsleiterin ins Gespräch zu kommen.
Anmeldung: Diese Führung ist ausgebucht
Kostenfrei, um Spenden wird gebeten.
Führung mit Julia Wolrab M. A. (Freiburg)
In Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg.
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TAGUNG
Historische Wege. Ein interdisziplinäres Gespräch über Methoden und Fragestellungen
Hybride Konferenz in Tübingen und online vom 11.–12. März 2022
Das Wissen über Verkehrsverbindungen gehört zum Kulturgut der Menschheit und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Zur Rekonstruktion des Wegebestandes in historischen Zeiten bieten in erster Linie die Archäologie und die Geschichtsforschung Quellen an. Die Weiterentwicklung technischer Untersuchungsmethoden eröffnet ganz neue Ansätze. Aber auch Geographie und Sprachwissenschaften liefern wichtige Hinweise für dieses Forschungsfeld.
Die Konferenz stellt die Fragen nach den Methoden der Straßen- und Wegeforschung ins Zentrum und diskutiert neuere Ansätze zur Erfassung und Erforschung historischer Verkehrsverbindungen.
Dieses interdisziplinäre Gespräch über Methoden und Fragestellungen der historischen Wegeforschung wird als hybride Konferenz organisiert. Das bedeutet, dass sich die Referenten und Referentinnen und das Organisationsteam in Tübingen treffen und die Konferenz live auf Zoom für alle Interessierten übertragen wird.
Programmflyer zum Download
Bitte melden Sie sich für Ihre Online-Teilnahme unter anmeldung@alemannisches-institut.de an. Veranstaltet von der Arbeitsgruppe Tübingen des Alemannischen Instituts.
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